Restaurant Caramé

Kreativität – Flexibilität – und ein bisserl an „Vogel“

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„Einmal im Jahr, als mein Onkel mit seiner Familie aus Russland zu Besuch kam, entführte er uns für einen Abend in eine kulinarische Oase“, schwärmt Julischka Politzky alias Guggenberger. „Wir nahmen Platz an einem schön gedeckten Tisch, in großartigem Ambiente und das mitten in Velden. Als damals junges Mädchen war dies ein besonderes Ereignis für mich. Ich verbrachte Stunden im Badezimmer, zog mir etwas Schönes an und konnte es kaum erwarten, viele verschiedene Speisen zu probieren.“

Die Rede ist vom schönen und eleganten Schlemmerrestaurant CARAMÈ, direkt an der Promenade in Velden. In den hier servierten hervorragenden Menüs trifft eine Geschmacksexplosion auf die nächste. Verbringen Sie hier einen spannenden Abend bei einem der Partner der See.Ess.Spiele!

Hinter all dem steht der Küchenchef des Hauses: Thomas Guggenberger. Der ursprüngliche Badener verbindet mit dem schönen Wörthersee zwei Aspekte: „Urlaub“ und „zu Hause sein“ in einem.„Wo viele Menschen Urlaub machen, dürfen wir leben…“

Gerade in den Sommermonaten stehen der See und alles rund um ihn im Focus der Lebensfreude. Menschen treffen sich, genießen gemeinsame Zeiten und tauchen rund um den See in eine hohe Dichte an Hauben-Restaurants ein. Das Caramè befindet sich hierbei in den ersten Reihen. Mitten im „Geschehen“ darf man sich während der See.Ess.Spiele mit einem großartig komponierten saisonalen Menü auf eine kulinarische Zeitreise begeben – und vor allem freuen. Eine Überraschung gibt es auch. Gemeinsam mit Frau Julischka Politzky wird gekocht und aufgetischt.

Seit über 25 Jahren is der Gourmetchef nun am Kochen, obwohl er sich ursprünglich in seinem beruflichen Werdegang als Konditor sah. Zu Hause kocht jedoch seine Frau. „In der Gastronomie braucht Man(n) eine sehr verständnisvolle Partnerin /Partner, wenn man alles gut vereinbaren möchte.“ – So Guggenberger. Obwohl der Haubenkoch tagtäglich in der Küche experimentiert und kulinarische Kunstwerke kreiert sowie hierfür zahlreiche Geschmacksrichtungen auf einem Teller vereint, bleibt im Speziellen ein Gericht aus der Kindheit in Erinnerung: „Omas Krautfleckerln – gezuckert und gepfeffert.“

Wirft man einen Blick hinter die Kulissen – verrät uns der Küchenchef des Caramè viele spannende Informationen. Eines vorweg: Ganz im Vordergrund steht bei Thomas Guggenberger das Kochen mit qualitativ hochwertigen und saisonalen Produkten.

Was ist das Besondere am Kochen? Guggenberger: „Beim Herausfinden und Experimentieren kann man das Unmögliche möglich machen – aber man kann auch kläglich scheitern. Jeden Tag wird man neu gefordert und man kann in jeder Hinsicht an seine Grenzen gehen.“

Ist Kochen eine Kunst? Kann man Kochen lernen? „Lernen kann man es natürlich – Künstler gibt es aber wenige – da trennt sich die Spreu vom Weizen.“

Was macht einen guten Koch aus? „Kreativität – Flexibilität – und ein bisserl an ‚Vogel‘.“

Pressen Sie beispielsweise eine Zitrone per Hand oder Maschine aus? „Per Hand.“

Was halten Sie von Küchenmaschinen, Thermomix und Co? „Unersetzlich in der heutigen Zeit.“

Geht auch mal was in der Küche daneben? „Tagtäglich.“

Gibt es ein Gericht/Gerichte/Zutaten, mit denen Sie eher nicht kochen wollen? „Nieren.“

Was ist die wichtigste Zutat in Ihrer Küche? „Die Kollegen.“

Was unterscheidet Sie von anderen Köchen? „Das können am besten unsere Gäste beurteilen..;)“

Welches Land ist ein kulinarisches Highlight? „Italien.“

Wenn Sie ein Restaurant betreten, auf was schauen Sie zuerst? Was nehmen Sie zuerst wahr? „Die Einrichtung.“

Wen würden Sie empfehlen? „Hubert Wallner.“

Wer ist ihr Vorbild in der Küche? „Meine Oma.“

Text und Bilder: www.storiesonaplate.com